Wenn Sie Urlaub in Istanbul machen und eine aussichtsreiche Nebentour unternehmen möchten, liegt die Stätte, die gemeinhin als „Grab von Josua“ bezeichnet wird, tatsächlich auf dem Yuşa Tepesi (Josuas Hügel) im Bezirk Beykoz an der asiatischen Uferseite des Bosporus. Nach lokaler Überlieferung ist hier der Prophet Josua (türkisch: Yuşa) begraben. Die Stätte umfasst eine Moschee – die Yuşa-Moschee (Yuşa Camii) – die im 18. Jahrhundert erbaut wurde, sowie das danebenliegende Grabschrein. An einem klaren Tag genießen Sie einen weiten Blick Richtung Bosporus und Schwarzes Meer, was diesen Ort sowohl spirituell als auch landschaftlich reizvoll macht.
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Die Grabstätte befindet sich auf dem Yuşa Tepesi (Josuas Hügel) im anatolischen Stadtteil Beykoz, Istanbul. Die Moschee wurde 1755 vom Großwesir Yirmisekizzade Mehmed Said Pascha erbaut und nach einem Brand 1863 restauriert. Der Hügel erhebt sich je nach Quelle etwa 180-195 Meter über dem Meeresspiegel und gilt als einer der höchsten Aussichtspunkte Istanbuls an der asiatischen Bosporus-Seite. Während der genaue historische Anspruch der Beerdigung Josuas umstritten ist, ehrt die lokale islamische Tradition diesen Ort als sein Grab. Es gibt keine größeren Eintrittsgebühren; die Stätte ist öffentlich zugänglich, mit einigen Einrichtungen (Toiletten, Parkplätze) vorhanden.
Vor dem Besuch des Yuşa Tepesi (Josuas Hügel) gibt es einige praktische und kulturelle Aspekte zu beachten. Als religiöse Stätte wird dezente Kleidung empfohlen, besonders im Bereich der Moschee. Die Lage auf dem Hügel erfordert etwas Aufstieg und Treppensteigen, daher sind bequeme Schuhe unerlässlich. Die Atmosphäre ist meist ruhig und besinnlich, viele Besucher kommen zum Gebet, daher wird leises Sprechen und Respekt gegenüber dem Raum anderer geschätzt. Der Eintritt ist frei, kleine Spenden oder Gaben können an Ständen außen gemacht werden. In der Nähe des Eingangs bieten Händler lokale Snacks, Tee und Erfrischungen an, was eine praktische Pause ermöglicht. An sonnigen Tagen ist die Hügelspitze ungeschützt, daher sind Sonnenschutz, Wasser oder ein Hut ratsam; in kühleren Monaten kann der Wind stark sein. Fotografieren ist grundsätzlich erlaubt, Besucher sollten jedoch Schilder und Regeln im Inneren des Grabes beachten, einschließlich des Verbots von Blitzlichtfotografie, wenn dies angezeigt ist. Das Befolgen dieser Richtlinien sorgt für einen sicheren, angenehmen und respektvollen Besuch.
Um das Yuşa Tepesi (Josuas Hügel) vom Zentrum Istanbuls aus zu erreichen, können Besucher einen Bus oder eine Fähre zur asiatischen Seite nehmen, in Richtung des Bezirks Beykoz. Von Üsküdar oder der nahegelegenen Küste bringt ein lokaler Bus Sie nahe an den Hügel, gefolgt von einem 5–10-minütigen Fußweg einen steilen Hang hinauf bis zur Grabeterrasse. Für mehr Komfort oder Bequemlichkeit ist ein Taxi vom Zentrum Istanbuls eine Alternative, wobei die Fahrzeit je nach Verkehr auf der anatolischen Seite variieren kann. Die Nutzung einer IstanbulKart wird für Busse und Fähren empfohlen, und es ist ratsam, die aktuellen Fahrpläne im Voraus zu prüfen, da an Feiertagen oder Wochenenden die Dienste reduziert sein können. Besucher sollten auch Pufferzeit für die Rückfahrt einplanen, besonders bei Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, da Umstiege die Reisezeit verlängern können.
Die beste Zeit für einen Besuch des Yuşa Tepesi (Josuas Hügel) ist am Vormittag oder frühen Nachmittag, wenn die Temperaturen kühler sind, die Besucherzahlen geringer und Tageslicht für den vollen Genuss der Panoramablicke sorgt. Frühling (April–Juni) und Herbst bieten das angenehmste Wetter, während der Hügel an sehr heißen Sommertagen ungeschützt wirken kann. Wochentage sind meist ruhiger, während Wochenenden und religiöse Feiertage mehr Besucher und zusätzliche Verkaufsstände rund um die Stätte anziehen können. Da die Tageslichtstunden in Istanbul variieren, ist es empfehlenswert, vor dem Nachmittag anzukommen, um die Aussicht bei ausreichend Licht vollständig zu genießen. Besucher sollten auch das Wetter beachten, da bewölkte oder regnerische Bedingungen die Sicht über den Bosporus einschränken können; ein klarer Tag garantiert das beste Erlebnis.