Das Ethnographische Museum, auch bekannt als das Rupe-Museum, befindet sich in einem ehemaligen Getreidespeicher aus dem 16. Jahrhundert im Herzen der Altstadt von Dubrovnik. Der im Jahr 1590 errichtete Speicher, bekannt als Rupe, wurde direkt in den Felsen gehauen, um tiefe Silos zur Lagerung von Getreide zu schaffen, damit die Stadt in Belagerungs- oder Krisenzeiten über ausreichende Nahrungsmittelvorräte verfügte. Heute zeigt das Museum eine faszinierende Sammlung von Artefakten, traditionellen Trachten, Haushaltsgegenständen und Werkzeugen, die das ländliche Leben und die Bräuche der Region Dubrovnik widerspiegeln. Die Besucher können die gut erhaltenen Silos besichtigen und mehr über das tägliche Leben der Menschen in der umliegenden Landschaft erfahren.
Das Museum umfasst drei Etagen mit Ausstellungen, darunter:
Traditionelle Trachten: Ausstellungen wunderschön bestickter Kleidungsstücke, die von Dorfbewohnern der Region Konavle getragen wurden.
Landwirtschaftliche Werkzeuge: Eine Sammlung von Werkzeugen, die in Landwirtschaft, Weinherstellung und Olivenölproduktion verwendet wurden.
Alltagsgegenstände: Gegenstände wie Töpferwaren, Webstühle und Küchenutensilien, die den Lebensstil ländlicher Gemeinschaften veranschaulichen.
Die untere Etage des Museums enthält die originalen Getreidesilo, die raffiniert gestaltet wurden, um Getreide über lange Zeit kühl und trocken zu halten.
Eintrittsgebühr: Für den Eintritt in das Museum wird eine kleine Gebühr erhoben, die den Zugang zu allen Ausstellungen beinhaltet.
Sprache: Die meisten Ausstellungen sind in Englisch und Kroatisch beschriftet.
Das Museum ist ideal für alle, die sich für lokale Geschichte, Kultur und traditionelle Handwerke interessieren.
Es ist eine ruhigere Attraktion im Vergleich zu den bekannteren Sehenswürdigkeiten Dubrovniks und somit ein friedlicher Ort zum Erkunden.
Das Ethnographische Museum befindet sich in der Nähe des Stradun in einer schmalen Gasse, die zu den Stadtmauern führt. Vom Pile-Tor gehen Sie etwa 5 Minuten den Stradun hinunter und folgen dann den Schildern, die zum Museum weisen. Der Eingang ist durch eine Steintreppe gekennzeichnet, die zum ehemaligen Getreidespeicher führt.
Das Museum ist das ganze Jahr über geöffnet, im Winter mit kürzeren Öffnungszeiten. Morgens und am frühen Nachmittag sind die besten Zeiten für einen Besuch, da es dann weniger voll ist und das Licht ideal zum Betrachten der Ausstellungen ist. Ein Besuch in der Nebensaison (Herbst oder Winter) ermöglicht ein ruhigeres, intimeres Erlebnis.