Kappadokien: Heißluftballonflug über den Feenkaminen in Göreme
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Heißluftballonfahrten in Kappadokien sind weltberühmt, müssen aber bald ihren ersten Platz mit Pamukkale teilen. Heißluftballonfahrten sind in Pamukkale seit einigen Jahren möglich und ziehen viele Touristen an. Das weiße Baumwollschloss mit Terrassen flacher Becken in Pamukkale ist genauso faszinierend wie die Feenkamine in Kappadokien.
Pamukkale: gehen, fliegen oder schwimmen
Sie können Pamukkale barfuß bewundern, während Sie in der Luft hängen und/oder von einem antiken Schwimmbad aus. Dieses türkische Naturphänomen ähnelt einer Ansammlung gefrorener Wasserfälle, wird aber auch manchmal als „Baumwollschloss“ bezeichnet wegen der baumwollartig weißen Travertinterrassen und ist die wörtliche Übersetzung von „Pamukkale“. Es wird gesagt, dass das Wasser in den Terrassen heilende und verschönernde Kräfte hat. Die Römer waren die ersten, die dies bemerkten und bauten vor mehr als 2000 Jahren die antike Stadt Hierapolis.
Barfuß über die Terrassen gehen
Das Wasser aus den Quellen hat mindestens 35 Grad Celsius. Das Wasser ist nicht nur warm, sondern auch mineralisiert und kalkhaltig. Daher ist nirgendwo Eis zu sehen. Das „Schloss“ ist insgesamt etwa 200 Meter hoch und besteht aus mehreren Terrassen (horizontale Landstücke). Das Wasser fließt aus den Quellen über die Terrassen und durch Kalkablagerungen des Wassers bildet sich auf den Terrassen eine dicke, weiße Schicht.
Im antiken Pool schwimmen
Oben auf den Terrassen findet man den sogenannten „antiken Pool“. Dies ist ein großer natürlicher Pool, in dem man im warmen, mineralisierten Quellwasser baden kann. Das Wasser soll früher eine heilende Wirkung gehabt haben, und es wird behauptet, dass dies noch immer der Fall ist. Ob heilend oder nicht, ein Besuch eines antiken Bades ist definitiv ein besonderes Erlebnis. Was diesen Pool besonders macht, ist, dass man auf Säulen und weitere Überreste stößt. Dort stand einst ein Tempel, der durch ein Erdbeben einstürzte.
Über Pamukkale in einem Heißluftballon fliegen
Die Heißluftballonfahrt beginnt kurz vor Sonnenaufgang, da dies die beste und sicherste Tageszeit ist. Ein Heißluftballon ist besonders empfindlich gegenüber Thermik; das sind aufsteigende Luftsäulen, die auftreten, wenn die Sonne die Erde erwärmt. Wenn die Sonne ihren höchsten Punkt erreicht, ist die Wahrscheinlichkeit dieses Phänomens hoch und bei Thermik ist es für den Pilot schwierig, den Ballon zu steuern. Daher lohnt es sich definitiv, früh am Morgen für eine Ballonfahrt aufzuwachen!
Heißluftballonfahrt
Der Pilot hat Zugang zu den aktuellsten Wetterinformationen und entscheidet, ob die Bedingungen zum Fliegen perfekt sind. Das Bodenteam bereitet alles vor, um den Heißluftballon zu starten. Einmal in der Luft, erscheint die Sonne hinter den Bergen und es folgt ein atemberaubender Sonnenaufgang. Es ist ohne Zweifel der schönste und beeindruckendste Sonnenaufgang, den Sie je sehen werden. Nach mehr als einer Stunde Schwebens in einer Luft voller bunter Ballons ist es Zeit zu landen. Am Ende wartet für jeden ein Glas Champagner, um ein unvergessliches Erlebnis zu feiern.
Was ist der Vorteil von Heißluftballonfahren in Pamukkale?
Die beste Möglichkeit, die ganze Schönheit von Pamukkale in einer Stunde zu sehen, ist eine Fahrt in einem Heißluftballon. Der Blick von unten und der Sonnenaufgang sind einfach magisch! Der Vorteil ist, dass eine Ballonfahrt in Pamukkale günstiger ist als in Kappadokien.
Sind die Travertine in Pamukkale noch so weiß wie auf den Fotos?
Erst vor 25 Jahren war Pamukkale ein Dorf mit einigen wenigen Hotels und ohne Touristen. Heute kommen jedes Jahr mehr als eine Million Besucher nach Pamukkale. Durch die zunehmende und übermäßige Nutzung der Thermalquellen in den Hotels und auch in der Landwirtschaft blieb nicht genug Wasser für die Kalksteinterrassen übrig. Die weißen Steine bekamen einen grauen Schleier. Die Schönheit von Pamukkale war in Gefahr. Pamukkale hatte viele Jahrtausende überstanden, die Bäder mit dem heilenden Thermalwasser und die Stadt Hierapolis oberhalb der Terrassen. Die Umweltschützer, die schon lange gewarnt hatten, hatten leider Recht in Pamukkale. Moralische Unterstützung kam von der UNESCO, die Pamukkale und Hierapolis auf die Welterbeliste setzte. Die Weltbank beteiligte sich ebenfalls an der Rettungsaktion. Die Öffentlichkeit wurde zeitweise von den Kalksteinterrassen ferngehalten, um weitere Schäden zu verhindern.
Die Terrassen sind wieder weiß, und man kann in den Becken schwimmen wie die Römer vor 2000 Jahren. Es sind jedoch nur bestimmte Bereiche für Touristen geöffnet, um die Terrassen weiß zu halten
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